UMGEBUNG

Der Campingplatz La Bota befindet sich inmitten einer unvergleichlichen natürlichen Umgebung 200 m von der Playa de La Bota und fünf Kilometer vom Touristenort Punta Umbría in der Provinz Huelva an der Costa de la Luz

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PLAYA DE LA BOTA

camping playa la bota entorno playaDieser Strand befindet sich zwischen Los Enebrales und El Portil und wird im Volksmund auch “das Kreuz” genannt. Er ist unbebaut, jedoch sind einige Buden und Rettungsschwimmerposten vorhanden. Die Zufahrt erfolgt über eine Landstraße, die parallel zum Meer verläuft und durch Dünen und Pinienwälder verläuft.

Der Strand ist 3,8 km lang und 40 Meter breit. Der Sand ist feinkörnig und gülden, der Wellengang moderat. Er ist mit Duschen, Mülleimern und zahlreichen Parkplätzen ausgestattet.

PARAJE NATURAL ENEBRALES DE PUNTA UMBRÍA

Entlang der Küstenlinie verläuft auf drei Kilometern Länge die Naturlandschaft Paraje Natural Enebrales de Punta Umbría. Es handelt sich um ein 162 ha großes, in den Dünen gelegenes Waldgebiet bestehend aus verschiedenen Wacholderarten, in dem einige beliebte Tier- und Pflanzenarten vorkommen.

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Die Flora wird vom Küstenwacholder, einer endemischen Pflanze der andalusischen Atlantikküste, sowie weiteren Wacholderarten, Pinyon-Kiefern, Zistrosen, Mastix, Rosmarin, Kreuzdorn und Thymus carnosus, einer endemische Art sandiger Küstengebiete, die in Spanien ausschließlich in Huelva vorkommt, dominiert.

Was die Tierwelt betrifft, so sind hier unter anderem  Provence- und Mönchgrasmücke, Blaumeise, Grünfink, Stieglitz, Algerischer und Spanischer Sandläufer, Europäischer Fransenfinger, Perleidechse und das vom Aussterben bedrohte Chamäleon heimisch, das auch in den Pinienwäldern von La Redondela und Isla Cristina sowie auf der Isla Canela zu finden ist.

Durch das Gebiet verlaufen fünf mit Holzplanken befestigte Wege, die zum Strand von Los Enebrales (auch Mata Negra genannt) führen und zum Spazieren einladen. Es ist wichtig, die Wege nicht zu verlassen, um das fragile Gleichgewicht des Ökosystems nicht zu beeinträchtigen.

NATURLANDSCHAFT MARISMAS DEL ODIEL

Im Mündungsdelta der Flüsse Río Tinto und Odiel befindet sich die Naturlandschaft Marismas del Odiel, ein obligatorischer Haltepunkt für tausende Zugvögel auf ihrem Weg von Europa nach Afrika.

Auf 7.185 von Lagunen und Salzteichen gespickten Hektar findet man die größte Kolonie von Löffler-Jungtieren in Europa – gut 30 % der Population des Kontinents pflanzen sich hier fort – sowie seit 2008 die einzige Rosaflamingo-Kolonie Spaniens, mit einer Population von 800 Exemplaren.

Zudem wurde die Marschlandschaft als Nistplatz für ein Fischadlerpärchen ausgewählt, um diese Art wieder in Andalusien anzusiedeln und so eine stabile Population auf dem spanischen Festland zu gewährleisten, wo sie seit den Achtziger Jahren nicht mehr genistet hat. Darüberhinaus existiert eine Brutkolonie von Zwergseeschwalben mit über zweitausend Pärchen.

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Neben diesen Tieren kann man auch Fischreiher, Purpurreiher, Schmuckreiher, Regenpfeifer, Stockenten, Stelzenläufer, Samtkopf-Grasmücken, Rohrweihen, Schwarzstörche, Braune Sichler, Kraniche und Chamäleons beobachten.

Innerhalb der Grenzen der Marismas del Odiel befinden sich die Naturreservate Isla de Enmedia und Marismas del Burro. Abgesehen von ihrer ökologischen Bedeutung warten sie mit zahlreichen Meerestieren und Fischen sowie archäologischen Reichtümern auf. So befindet sich auf der Isla Saltés die Fundstätte Salthish mit Überresten einer Siedling aus dem 11. Jahrhundert.

PUNTA UMBRÍA

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Dieser 15 Minuten von Huelva entfernte Küstenstädtchen begann seinen Aufstieg als Touristenort als Ansammlung von Holzhäusern für britische Minenarbeiter, die hier ihren Sommerurlaub am Strand verbrachten. Heutzutage ist es bei Spanien und Ausländern gleichermaßen einer der beliebtesten Ferienorte in Huelva.

Auch wenn Punta Umbría in seiner heutigen Form relativ jung ist, wurde der Ort bereits von den Phöniziern, Griechen und Römern besiedelt. An der Fundstätte El Eucaliptal wurden Überreste römischer Wohnhäuser sowie Fischverarbeitungs- und Pökelanlagen aus dem Zeitraum vom 2. Bis zum 5. Jahrhundert vor Christus gefunden.

Zwischen dem 8. Und 13. Jahrhundert herrschten hier die Muslime. Aus dieser Zeit stammen die Überreste von Isla Saltés.

Der heutige Ort entstand im 19. Jahrhundert, als die Briten aus den Minen von Río Tinto Punta Umbría als Ort für ihren sommerlichen Erholungs- und Strandurlaub auswählten. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts, als Meeres- und Straßenverbindungen zur Hauptstadt entstanden, wuchs der Ort nicht weiter. 1963 wurde es von Cartaya unabhängig und erhielt ein eigenes Rathaus.

Da Punta Umbría auf einer Landenge liegt und über 13 km Strand jeder Art und jeden Wellengangs verfügt, eignet sich der Ort ideal für Wassersportarten. Hier kann man Windsurfing und seit einigen Jahren auch Kitesurfing praktizieren, segeln oder Wasserski fahren…

DIE HAUPTSTADT HUELVA

Die Stadt Huelva liegt auf einer Halbinsel, die von den Flüssen Río Tinto und Odiel geschaffen wird, bevor diese ins Meer münden. Aufgrund ihrer günstigen Lage für den Handel und ihres Reichtums haben sich hier zahlreiche Zivilisationen niedergelassen.

Huelva ist eine der ältesten Siedlungen der westlichen Welt und seit über 5000 Jahren besiedelt. Dies ergaben archäologische Funde im Bereich des Seminario der Haupstadt. Dabei wurde festgestellt, dass sich auf dem Gebiet der Stadt seit Ende des vierten Jahrtausends v. Chr. ein durchgängig von verschiedenen Zivilisationen bewohntes Dorf befand. Tartessos, Phönizier und Griechen nutzten diese Handelsenklave zwischen dem 8. Und 7. Jahrhundert v. Chr.

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Wie jede Provinzhauptstadt ist Huelva der Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Region und es ist durchaus möglich, dass während Ihres Besuchs irgendeinen Fest, eine Feier oder interessante Veranstaltung stattfindet, ob kultureller (Festival Iberoamericano), gastronomischer (Feria de la Gamba) oder sportlicher (das Copa del Rey Tennisturnier findet hier jährlich statt) Art. Informieren Sie sich und nutzen Sie die Gelegenheit.

Zu den Denkmälern, die besucht werden können, zählen unter anderem das Santuario de la Cinta (15. Jahrhundert), die Kathedrale (17. Jahrhundert) das Provinzmuseum und die Kirche San Pedro (14. Jahrhundert). Aus neuerer Zeit, jedoch nicht weniger interessant, sind die Hafendämme von Tharis und del Tinto, Beispiele britischer Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts, die dazu dienten, die in den Minen von Andévalo die geförderten Mineralien auf Schiffe in Richtung England zu verladen, sowie das Viertel Barrio Obrero (auch Barrio Reina Victoria genannt), das Anfang des 20. Jahrhunderts von der Rio Tinto Company im Stil damaliger britischer Dörfer errichtet wurde. Zu guter Letzt ist noch der Parque Moret zu erwähnen, der 2007 wiedereröffnet wurde und der größte Stadtpark in Andalusien ist.

COSTA DE LA LUZ

 

Die Küste Huelvas reicht von Doñana und der Mündung des Guadalquivir bei Cádiz bis zur Mündung des Guadiana, wo die Isla Canela und Ayamonte Portugal vorgelagert sind. Mit 122 km Küste und einem der niedrigsten, wenn auch wachsenden, Urbanisierungsgrade der spanischen Küste ist Huelva ein ideales Sommerziel mit Stränden für jeden Geschmack: von Stadtstränden mit allen erdenklichen Angeboten wie Islantilla bis zu unberührten Stränden wie Nueva Umbría.

cuesta-maneli-mazagonEin weiteres wichtiges geschichtliches Ereignis war das Ablegen der Galeeren von Christoph Kolumbus aus dem Hafen von Palos. Die meisten der Seeleute, die den Entdecker begleiteten, stammten aus Moguer, Palos de la frontera und San Juan del Puerto.

In der Küstenregion von Huelva und Cádiz befand sich einst das halbmythische Königreich von Tartessos. Viele Wissenschaftler sind zudem der Auffassung, dass Atlantis hier gelegen haben könnte.

Aus jüngerer Zeit stammt die Geschichte vom “Mann, den es nie gab”, einer Operation des britischen Geheimdienstes während des Zweiten Weltkriegs, die von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Konflikts war und deren Hauptschauplatz die Strände von Punta Umbría waren.

Die Strände von Huelva bieten ein großes Angebot an Aktivitäten an Land wie auch auf dem Wasser, ob entspannt oder adrenalingeladen, für jeden Geschmack.

DIE PROVINZ

 

Die Provinz Huelva im Südosten der iberischen Halbinsel gelegen kann mit 3000 Sonnenstunden im Jahr und einer mittleren Temperatur von 18 Grad von einem privilegierten Klima profitieren.

Huelva hat ein mediterranes Klima, das vom Atlantischen Ozean beinflusst ist. An der Küste herrschen milde Temperaturen vor: die Winter sind nicht sehr kalt, und auch wenn die Sommer heiß sind verhindert das Meer, dass das Quecksilber zu sehr steigt. Im Landesinneren und in der Sierra herrscht eher ein mediterranes Kontinentalklima mit größeren Temperaturunterschieden. Im Sommer sind die Temperaturen höher, im Winter jedoch niedriger, wobei Frost selten ist.

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Dank seiner geografischen Vielfalt und seines Klimas bietet Huelva viele unterschiedliche Landschaften und Möglichkeiten, diese auszukosten. Zunächst sind da die breiten, ausgedehnten Strände mit feinstem Sand. Bei über 122 Kilometern Küstenlinie ist es schwierig, seinen Traumstrand nicht zu finden.

Auch die Naturlandschaften stechen hervor, und nicht umsonst steht in Drittel der Fläche der Provinz unter Schutz. Huelva hat einen Nationalpark, zwei Naturparks, acht Naturlandschaften, eine geschützte Landschaft, vier Naturreservate, fünf Naturdenkmäler und zwei periurbane Parks.

Nicht zu vergessen auch das Gebiet von Cuenca Minera mit seiner besonderen Landschaft und seinem Erbe, ebenso wie die Sierra mit ihrem natürlichen Reichtum und landschaftlichem Wert.

 

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